Der kleine Milchvampir

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Erstmals gibt es jetzt ein Buch, das hilft, ältere Kinder abzustillen.

Ein wichtiges Thema. Denn Mütter, Hebammen und immer mehr Medien wissen: Zahlreiche Babys entwickeln sich zum „kleinen Milchvampir“ – und rauben der Mutter jahrelang Milch, Kraft und Nerven. Wie Milchvampire und Mütter einander sanft loslassen können, zeigen die Autorin Sandra Schindler und die Illustratorin Sandra Seiffart in ihrer druckfrischen Kindergeschichte. Ihr Botschaft ist ferner: Solang Mütter sich damit wohlfühlen, ist Langzeitstillen prima. Wenn die Mama jedoch nicht mehr mag, liegt’s ganz bei ihr, den Milchvampir zu entwöhnen.

„Die Nachfrage nach diesem Thema ist riesig“, sagt Alexa, Hebamme der Autorin Sandra Schindler. Wie ihre Kolleginnen erhält Alexa vier, fünf oder sogar mehr Jahre nach einer Entbindung noch Hilferufe vieler Mütter: Mein Kind kann noch immer nicht ohne meine Milch sein – wie schaffe ich es nur, endlich abzustillen?

Liebevoll den Milchhahn zudrehn

Ein Patentrezept zum Abstillen gibt es nicht. Doch liebevolle Tricks können dem Kleinkind Alternativen schmackhaft machen und ihm zeigen: Du bist alt genug. Du brauchst die Muttermilch nicht mehr. In Der kleine Milchvampir sind es die Mama und die Oma, die den Trick sozusagen hervorzaubern – so dass die kleine Hautfigur fortan mit ihren geliebten Mandel- und Dinkeldrinks glücklich ist.

Dass der kleine Milchvampir des Buches pflanzliche Alternativen liebt, passt bestens zum Konzept und ins Programm des GrünerSinn-Verlages: Der nämlich arbeitet und produziert komplett vegan und klimaneutral. Auch die Autorin Sandra Schindler lebt vegan. Die Idee zum Kleinen Milchvampir entstand jedoch ganz fern von der eigenen Ernährung. Autobiografisch ist sie dennoch: Schindlers jüngere Tochter nämlich war ein echter Milchvampir.

„Ich war völlig verzweifelt auf der Suche nach einem Buch, das mein Abstillproblem lösen könnte. Aber das gab’s nicht. Also habe ich es kurzerhand selbst geschrieben“, sagt die Autorin, Lektorin, Marketingexpertin und Mutter zweier Töchter.

Texte und Bilder (vor)lesen und anschauen

Vom Gros der Kinderbücher unterscheidet sich Der kleine Milchvampir nicht nur durch seine neue Thematik. Auch die Form ist besonders: Gereimte Strophen und ein anschließender Brief an die Mütter machen die Geschichte zum idealen Vorlesebuch. Ob Großmutter, Lieblingstante, Mama oder Papa: Gemeinsam mit dem Milchvampir lässt sich’s bestens (vor)lesen und dazu die liebevollen Illustrationen anschauen.

Alternatives werteneutral aufzeigen

Wer aufmerksam liest und schaut, entdeckt in der Kindergeschichte auch die Themen Familienbett, Hausgeburt und Bio-Ernährung. Doch bleiben diese Dinge am Rand und völlig werteneutral. Schließlich geht’s ja darum, dem Milchvampir und seiner Mutter ein entspanntes, muttermilchfreies Miteinander aufzuzeigen.

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